Ein EFH in der Planung

Die Ausschreibungsphase


9. Schritt - provisorische Ausführungspläne, Anfang November (keine Bausitzung)
Ich habe alle wesentlichen Übersichts- und Detailpläne als Grundlage für die Ausschreibungen erstellt.
Die Grundrisse (Unter-, Erd- und Obergeschoss), Schnitte und Fassadenpläne sind im Massstab 1:50, sämtliche Detailpläne im Mst. 1:20 gezeichnet.

Planausschnitt prov. Ausführungsplan 1:50

10. Schritt - Haustechnik, Anfang November
(keine Bausitzung)

Ich bespreche mit einem unabhängigen Energieberater und Fachplaner das Haustechnikkonzept. Das EFH werden wir von MINERGIE® zertifizieren lassen - Die Betriebskosten für Heizung, Warmwasser, Elektrizität sollen möglichst gering ausfallen.
Ich achtete bereits beim Entwurf auf die Gebäudeorientierung und die grossen Fensterflächen auf der Südseite. So nutzen die Bewohner die Sonnenergie passiv - Es resultiert ein Energiegewinn. Die Gebäudehülle soll einen um ca. 50% besseren Wärmedämm-Wert aufweisen, als es die aktuellen Energievorschriften fordern. Die Wärmeerzeugung erfolgt mittels Luft/Wasser-Wärmepumpe. Diese heizt auch das Brauchwasser auf. Eine Zu- und Abluftanlage mit Wärme- und Feuchterückgewinnung garantiert einen ausreichenden Luftwechsel, senkt den Energieverbrauch und bringt weitere Vorteile wie Pollenfilterung und Lärmreduktion mit sich.
Der Energieberater/Fachplaner erstellt die Submissionsunterlagen für die Haustechnik-Unternehmer (Heizung, Lüftung, Sanitär) und gewährleistet so eine qualitativ hochstehende Haustechnik mit aufeinander abgestimmten Anlageteilen.

11. Schritt - Küchenplanung, 08./15.11.2008
Ich habe dem Auftraggeber vier Vorschläge für die Küche unterbreitet. Ihren Favoriten hat die Bauherrschaft einem Küchenbauer zur Ausarbeitung weitergeleitet. In der Küchenausstellung werden uns Beispiele von Materialien, Griffen, Geräten und verschiedenen Abdeckungen gezeigt. Im Gespräch klären wir die offenen Fragen und bestimmen das weitere Vorgehen. Ich stehe dem Auftraggeber beratend zur Seite. Der Küchenbauer verarbeitet die besprochenen Änderungen und erstellt eine detaillierte Offerte. Die Bauherrschaft erteilt in der Folge den Auftrag.

12. Schritt - Ausschreibung, Anfang November
Ich erstellte sämtliche Ausschreibungen und versende diese mit den Planunterlagen an die vom Auftraggeber festgelegten Unternehmer. Ich mache die materielle und rechnerische Kontrolle der Angebote und erstelle den Vergabeantrag für den Auftraggeber. An der Bausitzung vom 21.11. werden die Vergabeanträge besprochen und die Aufträge vergeben.

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13. Schritt - Kostenvoranschlag, Ende November
Auf der Basis der Offertpreise erstelle ich den Kostenvoranschlag, ergänzt durch Berechnungen und Schätzungen für die (noch) nicht belegten Positionen. Die Beträge für Unvorhergesehenes habe ich separat und offen ausgewiesen. Der Kostenvoranschlag wird mit der Kostenschätzung verglichen. Die Mehr- und Minderleistungen, die Offerten und Schätzungen zeige ich jeweils in einer separaten Spalte. Dies ermöglicht dem Auftraggeber einen raschen und leicht verständlichen Vergleich.

zum Kostenvoranschlag (Ausschnitt Muster)

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